Was ist Pashmina
Geschichte
Definition
Qualität

Pashmina Definition

Pashmina ist das uralte persische Wort für Wolle. Heute wird der Begriff Pashmina allerdings im Allgemeinen für eine Wollsorte des Kaschmirs verwendet, die von dem unteren Fell des Halses und des Unterbauches der Capra Hircus Ziege (ca. 20 Unterarten), der Chyangra-Bergziege, gewonnen wird. Diese Ziege lebt in über 4000m Höhe, in den Hochtälern des Himalayas, wo die Temperaturen im Winter weit unter den Gefrierpunkt sinken. Um bei Temperaturen von -30°C überleben zu können, wächst diesen Ziegen ein isolierender Flaum.
In der wärmeren Jahreszeit wird dieses äußerst feine Haar mit einem eisernen Kamm ausgekämmt und auch in der freien Natur eingesammelt. Der Durchmesser eines einzelnen Pashmina-Haares liegt bei nur einem Sechstel des Durchmessers eines menschlichen Haares.Damit ist die Pashminawolle die wärmste, weichste und leichteste Wolle, die heute verfügbar ist.
Pashminawolle zählt neben Naturseide zu den hochwertigsten Materialien der Textilbranche, wobei Pashmina aufgrund der gering vorhandenen Menge wesentlich wertvoller ist als die sehr bekannte Kaschmirwolle. Eine Ziege liefert im Jahr nur 150g – 200g. Für einen Schal benötigt man die Wolle von drei bis vier Ziegen.
Aufgrund des extrem dünnen Durchmessers von gerade mal 12-19 Mirkon (1Mikron = 1/1000 mm), kann es nicht maschinell gewoben werden, sondern muss in mühseliger Handarbeit verarbeitet werden.

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